IGG setzt erfolgreiche Arbeit fort

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Buch, Eching, Tiefenbach, Vilsheim.  Am Mittwoch hatten sich erstmals nach der Sommerpause der IGG-Vorstand zum Arbeitstreffen getroffen. Dabei konnte der Vorsitzende Herbert Lohmeyer auch einige der Zielgruppeneltern begrüßen. Nach einem kurzen Rückblick auf die sehr erfolgreiche Elternbefragung und die unterschiedlichen Gemeinderatsbeschlüsse, war man sich einig, dass es ein großer Erfolg für die IGG ist, dass der Bucher Gemeinderat einstimmig beschlossen hatte, einen Antrag auf eine Modellschule (Gemeinschaftsschule) beim Kultusministerium zu stellen. "Wir sind nach wie vor vom pädagogischen Konzept überzeugt, das vom Kind her denkt. Als IG werden wir selbstbewusst weitermachen", so Lohmeyer nach seiner Einführung.

Für diese Gemeinschaftsschule stehen nach der Elternbefragung gut 350 Schülerinnen und Schüler aus den vier Gemeinden bereit. "Hinzu kämen sicher nochmals circa 10 bis 15 Prozent an Einpendlern aus den umliegenden Gemeinden", ergänzt der Vorsitzende Herbert Lohmeyer. Dies wären auch die Erfahrungen z. B. in Baden-Württemberg nach der Einführung der sich sehr erfolgreich entwickelnden Gemeinschaftsschule, ergänzte die stellvertretenden IGG-Vorsitzende Brigitte Englbrecht. Man wird als IGG-Vorstand nun kurzfristig mit Buch's Bürgermeister Franz Göbl und seinem Stellvertreter Matthias Wenzl da Gespräch suchen, war der einstimmige Temor des Vorstands.

Als IGG will man dann die Gemeinde Buch am Erlbach bei dem ca. 100-seitigen Antrag, den man zusammen mit dem Schulentwickler Roland Grüttner ausarbeiten würde, unterstützen. Martin Hobmeier, IGG-Vorstandsmitglied aus Tiefenbach und dort auch Gemeinderat, stellte fest, dass, sollte der Bucher Antrag Erfolg haben und dort ein Leuchtturmprojekt entstehen, der Mittelschulstandort in Ast in höchstem Maße gefährdet wäre.

Auf die mehr als prekäre und Unterrichtsausfälle garantierende Lehrerversorgung an Grund- und Mittelschulen im Schulamtsbezirk Landshut angesprochen, erläuterte Lohmeyer, dass dies in diesem Maße an Gemeinschaftsschulen mit ihrem überwiegend selbstgesteuerten Lernen nicht passieren könnte. "Fällt dort ein Lehrer in einer Lerngruppe aus, so würde deshalb kein Unterricht ausfallen, weil immer noch genügend Lehrer für diese Lerngruppen zur Verfügung stünden. Das wäre leicht zu kompensieren und ein weiterer Vorteil von Gemeinschaftsschule", so der IGG-Vorsitzende abschließend. Man hat am Ende vereinbart, sich weiterhin monatlich zu den Arbeitssitzungen zu treffen.

 
 

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